Schmerztabletten gegen Schmerzen
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Welche Schmerztabletten gegen welche Schmerzen

Schmerzen kommen nicht von ungefähr, sie sind ein Signal des Körpers. Je länger Schmerzen andauern, desto erheblicher leidet der Patient.

Schmerzen können pochen, stechen, brennen, drücken, klopfen, kribbeln oder elektrisieren. Dadurch martern und quälen sie den Patienten. Schmerzen zu beschreiben ist nicht ganz einfach. Jeder empfindet Schmerzen anderes, wodurch die Schmerzbeschreibung bei gleichen Schmerzen unterschiedlich sein kann.

Eines haben Schmerzen gemeinsam: Es wird vom Körper signalisiert das etwas nicht stimmt. Bei chronischen Schmerzen empfiehlt es sich einen Arzt aufzusuchen, um die Ursache herauszufinden und entsprechend zu therapieren, statt den Schmerz selber dauerhaft mit eigenen Schmerzmitteln zu bekämpfen.


Wie ein Schmerz entsteht

Die Schmerzen gehen mir auf die Nerven, dieser Ausspruch ist, auch wenn er anderes gemeint ist, richtig. Schmerzen werden ausgelöst durch thermische, chemische oder physikalische Reizungen. Diese Reizimpulse gelangen über die Nervenbahnen in das zentrale Nervensystem im Rückenmark. Durch das Rückenmark werden die Schmerzimpulse an das Gehirn weitergeleitet. Je mehr Impulse ankommen, desto heftiger ist der Schmerz. Dies ist dann die Botschaft des Körpers das etwas nicht stimmt.

Das Gehirn sendet den Impuls wieder an die Schmerzstelle zurück, um die körpereigene Schmerzhemmung zu aktivieren. Zudem werden dadurch typische Reflexhandlungen, um z. B. das betroffene Körperglied von der auslösenden Schmerzstelle (z. B. zu heißes Wasser) zu entfernen, ausgelöst.


Der Schmerz, Pein und Warnsignal

Menschen, die ohne Schmerzempfinden (Analgesie) auf die Welt kommen, leben meisten nicht lange. Daher hat der Schmerz eine lebenswichtige Funktion. Bei äußeren Einflüssen, wie das Beispiel mit dem zu heißen Wasser, ist klar erkenntlich, wodurch der Schmerz entstanden ist.

Anders sieht es mit Innerlichen, für den Patienten nicht erkennbare länger anhaltende Schmerzen über Tage und Wochen aus, die selber nicht genau zu lokalisieren sind. Wird hier nicht nach der Ursache gesucht, kann es längerfristig böse Folgen für den Patienten haben. Akute Schmerzen wie Migräne, Zahn-, Rücken-, Gelenkschmerzen usw. sind wichtige Warnsignale und weisen auf eine Gefahr für den Körper hin.


Chronische Schmerzen

Chronische Schmerzen sind zu einem gesellschaftlichen, teils unterschätzten Problem geworden und beeinträchtigen die Lebensqualität betroffener Menschen erheblich. Meistens sind akute Schmerzen, durch eine Krankheit oder Verletzung, die Ursache für chronische Schmerzen. Selbst nach Behandlung und Heilung der Ursache können diese Schmerzen weiterhin spürbar sein.

Anwendung Schmerztabletten

Anwendung von Schmerztabletten und Schmerzmittel



Nebenwirkungen von Schmerzmittel

Frei verkäufliche Schmerzmittel sollten nicht bedenklos eingenommen werden. Werden diese zu oft oder regelmäßig über einen längeren Zeitraum eingenommen, können sie Magen-, Nieren- oder Leberschäden verursachen. Die angegebene Dauer der Schmerztherapie auf dem Beipackzettel sollte unbedingt beachtet werden.

Vorsicht vor Kombipräperaten

Mehrere schmerzstillende Wirkstoffe, z. B. ASS mit Parazetamol müssen nicht unbedingt die Wirkung verbessern, die Gefahr zunehmender Nebenwirkungen wird dadurch nur erhöht. Diese Kombipräparate sind Thomapyrin, Spalt, Titralgan und Neuralgin und schaden lägerfristig. Ist im Schmerzmittel zudem noch Koffein enthalten, verleitet die belebende Wirkung dazu das Medikament öfter einzunehmen.

Schmerzmittel und Fieber

Fieber bedeutet, das Immunsystem kämpft gegen etwas an. Durch die erhöhte Körpertemperatur funktionieren die Immunzellen besser. Schmerzmittel senken das Fieber und sie helfen Ihrem Immunsystem dadurch nicht. Senken Sie Fieber erst ab 39 Grad. Bevor Sie zu Schmerztabletten, mit fiebersenkenden Wirkstoffen greifen, probieren Sie es lieber zuerst mit Wadenwickeln.

Wirkstoffe Schmerztabletten

Geeignete Schmerztabletten und deren Wirkstoffe

Bei Schmerzmittel und Schmerztabletten sollten Sie die Wirkstoffe und deren Wirkungsweisen kennen und für welche Art von Schmerzen diese geeignet sind. Längerfristig und bei zu häufiger Einnahme können freikäufliche Schmerzmittel mit ihren Nebenwirkungen schlimme Folgen haben. Bei Unklarheit lieber den Arzt oder Apotheker fragen. Zur besonderen Achtsamkeit bei Schmerzmitteln ist bei Kindern und Frauen in der Schwangerschaft geraten.

Wir stellen Ihnen hier die gängigsten Schmerzmittel und deren Einsatzbereich vor:


Acetylsalizylsäure (ASS)

Acetylsalizylsäure, was auch in geringen Mengen bei Herzinfarkt und Schlaganfall gefährdeten Personen verschrieben wird, ist für leichte bis mäßige Schmerzen geeignet. Es wirkt zudem entzündungshemmend und fiebersenkend. Vor Operationen sollte ASS nicht eingenommen werden. Für Frauen im letzten Drittel der Schwangerschaft und Kinder unter 12 Jahren ist das Medikament ungeeignet. Bekanntes Medikament mit Acetylsalizylsäure ist Aspirin.
ASS 500 1A Pharma

Ibuprofen

Wird oft bei diversen Arten von Kopf-, Gelenk-, Glieder-, Regel-, Wund- und Zahnschmerzen eingesetzt. Ohne ärztliche Verordnung sollten Sie Ibutprofen, wegen Magen- Darmschleimhaut und Kreislaufsystem, nur kurzfristig einnehmen. Frauen im letzten der Drittel Schwangerschaft sollten Ibuprofen ebenfalls nicht einnehmen. Ibuprofen gibt es als Tropfen, um es Kindern altersgerecht zu dosieren und für Erwachsene zu 400 mg Tabletten.
Ibuprofen

Diclofenac

Schmerzmittel für leichte bis mäßige Gelenkbeschwerden und Sportverletzungen. Es ist zudem entzündungshemmend und fiebersenkend. Ohne ärztliche Verordnung sollte es, wegen Nebenwirkungen für den Magen und das Kreislaufsystem, nur für kurze Zeit niedrig dosiert eingenommen werden. Für werdende Mütter und vor allem im letzten Drittel der Schwangerschaft sollte auf das Medikament verzichtet werden. Für Kinder ist das Schmerzmittel erst ab 14 Jahren geeignet.
Diclofenac Zentiva 25 mg

Paracetamol

Für leichte bis mäßige Kopf-, Zahn- oder Gliederschmerzen. Das Medikament ist fiebersenkend, jedoch ungeeignet bei entzündlichen Schmerzen wie z. B. bei Gelenkschmerzen. Für Kinder sollten nur die artgerechten Zäpfchen verwendet werden. Frauen können das Medikament während der gesamten Schwangerschaft einnehmen. Patienten mit Leber- oder Alkoholproblem sollten das Schmerzmittel meiden.
Paracetamol dura 500 mg

Naproxen

Naproxen wird häufig bei Regelschmerzen eingesetzt. Ansonsten ist das Medikament ähnlich wie Ibuprofen, für leichte bis mäßige Schmerzen. Entzündungshemmend und fiebersenkend ist das Präparat ebenfalls. Das Medikament ist schonend für das Herz und somit auch bei Kreislaufproblemen einsetzbar. Es sollte so wie alle frei erhältlichen Schmerzmittel nur kurzfristig eingenommen werden. Schwangere im letzten Drittel der Schwangerschaft und Kinder unter 12 Jahren sollten das Medikament nicht einnehmen.
Naproxen Schmerztabletten

Quellen für diesen Artikel sind medizinische Ratgeber und Stiftung Warentest.

Anmerkung - Schmerzen und Schmerztabletten

Wir sind keine Ärzte und falls Sie Ihre Schmerzen und deren Ursache nicht einschätzen können, informieren Sie sich zusätzlich z. B. über die Apotheken Umschau oder machen am besten gleich einen Termin bei Ihrem Arzt aus, der letztendlich durch entsprechende Untersuchungen die richtige Diagnose für Ihre Schmerzen verordnen kann.

 
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